Wildursprungschein


Druckerei Stelzig-Druck

Der Wildursprungschein wird als Durchschreibesatz mit drei Durchschlägen zu Blocks á 30 Sätze geliefert, jeweils mit den dazugehörigen Wildmarken. Die Bezugsquelle ist die Druckerei Stelzig-Druck, Carnotstr. 40, 39120 Magdeburg. Bestellungen sind möglich telefonisch unter Tel. 0391 62596-0, Fax 0391 62596-50, oder per E-Mail:stelzig-druck@t-online.de.

Wildursprungschein (Muster)

Behördenverlag Jüngling

210 x 297, 1seitig, 3fach SD, weiß/grün/rosa, B1/1: 1/0farbig, Original, B1/2: 1/0farbig, Kopie, B1/3: 1/0farbig, Kopie, Bindung: Stumpfleimung am Kopf

Wildursprungschein (Muster) Bestellschein Online-Bestellung
Deutscher Jagdverband Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. Jägerprüfung in Sachsen-Anhalt Frankonia Jungjäger Initiative Tierseuchenbekämpfung
19.06.2016

10. Jägerfest in das Heimatmuseum Zappendorf
Jubiläumsveranstaltung

Vom Wildbret zum Jägerlatein

Die Jägerschaft Saalkreis lädt am 19. Juni ab 11 Uhr zu ihrem 10. Jägerfest in das Heimatmuseum Zappendorf ein.

Mit buntem Programm für Jäger, Nichtjäger, Groß und Klein.

Unser buntes Programm in einer kurzen Übersicht:

Schießkino, Jagdhornbläser Korps Kloschwitz, Kettensägekunst mit anschl. Versteigerung, Spezialitäten aus Wald, See und vom Backblech, Kinderschminken, Kostenlose Kindereisenbahn, Tombola, Tanzgruppe, weitere Aussteller und vieles mehr




18.05.2016

Halbautomaten

Schreiben Staatssekretär Dr. Kloos - Halbautomaten

Schreiben von Staatssekretär Dr. Kloos zu einer gesetzlichen Regelung für Halbautomaten zu Ihrer Information

Download Schreiben Staatssekretär Dr. Kloos - Halbautomaten





17.05.2016

auffällige Füchse

Befundung von auffälligen bzw. erkrankten Füchsen

Sehr geehrte Weidgenossinnen,
Sehr geehrte Weidgenossen,
anbei eine Übersicht bezüglich der Befundung von auffälligen bzw. erkrankten Füchsen die in der Zeit vom Januar bis 02. Mai 2016 durch die Revierinhaber zur Untersuchung eingesandt worden.
Sollten Sie dazu Fragen haben können Sie sich an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, SG Veterinärwesen, Frau Günther Tel: (03461) 401792 wenden.

Jagdgebiet Datum Staupe Fuchsbandwurm Tollwut
Knapendorf 05.01.2016 neg. pos. neg.
Ziegelroda 07.01.2016 neg. pos. neg.
Kabelsketal / Benndorf 14.01.2016 pos. neg. neg.
Leuna 14.02.2016 pos. neg. neg.
Merseburg 28.02.2016 pos. neg. neg.
Döllnitz / Lochau 19.03.2016 pos. neg. neg.
Dieskau 10.03.2016 pos. neg. neg.
Kabelsketal / 21.03.2016 pos. neg. neg.
Kabelsketal 21.03.2016 pos. neg. neg.
Kabelsketal / Dieskau 22.03.2016 pos. neg. neg.

Stand: 02.05.2016





19.04.2016

Magdeburg, 19. April 2016

Offener Brief zur Zukunft des ländlichen Raums in Sachsen-Anhalt

Sehr geehrte Vorsitzende der CDU-Kreisverbände,
sehr geehrte Mitglieder der CDU-Fraktion des Landtages von Sachsen-Anhalt,
bei der Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine Überlassung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt an Bündnis 90/Die Grünen ab. Dies stößt in unseren Verbänden auf größte Sorge. Für diejenigen, die von Land- und Forstwirtschaft geringe Kenntnisse haben und daher auch Agrarpolitik eher für eine politische Randerscheinung halten, mag dies übertrieben scheinen. Doch genügt es, die Politik in den grün geführten Umwelt- und Agrarressorts anderer Bundesländer oberflächlich zu verfolgen, um zu erkennen, dass nun begründete Sorge um die Zukunftsfähigkeit der für den ländlichen Raum prägenden Branchen besteht. Dialog auf Augenhöhe mit Land- und Forstwirten kennen die Grünen in Schleswig-Holstein, NRW, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen nicht. Statt Kooperation regiert dort das Diktat, statt Sachkenntnis die Ideologie.

Download offener Brief an die CDU-Basis.

Zwischenzeitlich stimmte die CDU im Burgenlandkreis bereits gegen den aktuellen Koalitionsvertrag.



19.04.2016

Waffen mit wechselbarem Magazin

Pressemitteilung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zu den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts

Pressemitteilung Nr. 52 vom 15.04.16"Jagdlichen Notwendigkeiten gerecht werden und Rechtsklarheit schaffen"

Reaktion auf Urteile des Bundesverwaltungsgerichts, die Jägern den Besitz halbautomatischer Waffen mit wechselbarem Magazin untersagt.

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinen Urteilen vom 7. März 2016 entschieden, dass sämtliche halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin nicht von Jägern besessen werden dürfen.

Dazu erklärt Bundesminister Christian Schmidt:
"Mein Ministerium wird prüfen, ob und welche Änderungen im Bundesjagdgesetz vorgenommen werden können, um den jagdlichen Notwendigkeiten gerecht zu werden und für die Zukunft Rechtsklarheit und -sicherheit zu schaffen. Nach meiner Auffassung bezieht sich das Urteil nicht auf Revolver und Pistolen, deren Bedürfnis für begrenzte jagdliche Zwecke in § 19 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe d Bundesjagdgesetz explizit beschrieben ist."

Hintergrund
In seinen Urteilen vom 7. März 2016 kommt das Bundesverwaltungsgericht - entgegen der langjährigen Praxis - zu dem Schluss, dass aufgrund des Verbotes des § 19 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe c Bundesjagdgesetz Jäger kein waffenrechtlich relevantes Bedürfnis haben, halbautomatische Jagdwaffen zu erwerben, besitzen und zu führen, die nach ihrer Bauart ein Magazin mit mehr als zwei Patronen aufnehmen können.

Aufgrund der neuen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es Jägern bis zu einer etwaigen Änderung der Rechtslage dringend anzuraten, betroffene halbautomatische Waffen derzeit bei der Jagd nicht zu führen




Dienstag, 17.05.2016 Ansatz: 13:00 Uhr verfügbar: 17:00 Uhr

Trichinenuntersuchung Pfingstfeiertage 2016

Eine Abgabe der Proben ist bis diensta's, 11:00 Uhr im Bürgerbüro der Nebenstelle Halle möglich.

Dienstag, 17.05.2016 Ansatz: 13:00 Uhr verfügbar: 17:00 Uhr

Bei Rückfragen steht Ihnen das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (VLÜA) Merseburg, Oberaltenburg 4b, Telefon: 03461 40-1794 oder das Bürgerbüro der Nebenstelle Halle, Hansering 19, Telefon: 0345 2043-201 zur Verfügung.






13.04.2016

Landwirte fürchten die "falschen Ökos"

Protest gegen grünes Landwirtschaftsministerium

Rund 500 Teilnehmer haben vor dem Landtagsgebäude gegen eine mögliche Besetzung des Landwirtschafts- und Umweltministeriums mit einem Grünen-Politiker protestiert. Foto: dpa
Rund 500 Teilnehmer haben vor dem Landtagsgebäude gegen eine mögliche Besetzung des Landwirtschafts- und Umweltministeriums mit einem Grünen-Politiker protestiert. Foto: dpa
Magdeburg - Die Kernzielgruppe der Partei "Die Grünen" wohnt offenbar nicht in den ländlichen Gebieten von Sachsen-Anhalt. Mit Jagdhörnern und Trillerpfeiffen demonstrierten heute rund 500 Bauern, Jäger und Waldbesitzer gegen einen möglichen grünen Landwirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt. Auf Transparenten waren Parolen wie: "Falsche Ökos vernichten Wald" und "Das grüne Imperium: Willkommenskultur für den Wolf und Handschellen für die Landbevölkerung" zu lesen.

Außerdem ging es um den Stopp weiterer Naturschutzgebiete, sowie die Abschaffung des Jagdschutzes von Biber, Wolf und Luchs.

Lautstarker Protest vor dem Magdeburger Landtag
Lautstarker Protest vor dem Magdeburger Landtag

"Wir teilen nun den Gewählten unser deutliches Misstrauen mit."


Grund des Eklats war ein Bericht der Bild-Zeitung vom Mittwoch. Demnach wird die Grünen-Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke als Landwirtschaftsministerin gehandelt.

Mitinitator der Proteste und Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes, Franz Prinz zu Salm-Salm, unterstrich noch einmal, dass er das Votum zur Landtagswahl anders gedeutet haben möchte: "Wir sind die, die gewählt haben. Und wir teilen nun den Gewählten unser deutliches Misstrauen mit."

Auch Landtagspräsident Güssau (CDU) beteuerte, dass er sich für einen CDU-Landwirtschaftsminister starkmachen möchte: "Ich kenne Ihre Probleme. Mein Wahlkreis liegt auch im ländlichen Raum."
(dpa/fr)
LINK: Quellen MZ-13.04.2016




12.04.2016

Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt e.V.

Aufruf zur Demo für den ländlichen Raum

Koalitionsverträge dürfen sich nicht gegen Wahlergebnisse richten. Dies ist nun nicht auszuschließen.
Deshalb findet am 13. April um 11.00 Uhr eine Demo für den ländlichen Raum auf dem Magdeburger Domplatz statt.

Sie ist gegen eine grün-ideologische Bevormundung des ländlichen Raumes und alle, die diese betreiben. Bei der Landtagswahl haben sich die Bürger von Sachsen-Anhalt mehrheitlich und deutlich gegen eine Rot-Rot- Grüne Regierung in Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Sie erwarten eine konservative Wirtschafts- und Sozialpolitik mit Wertschöpfung im ländlichen Raum. Eine Vielzahl verlässliche Arbeitsplätze und Existenzen hängen davon ab. Der Bereich der Land- und Forstwirtschaft ist für den ländlichen Raum und für unser Bundesland von existentieller Bedeutung. Deshalb fordern wir:

  • keine "Grün" ideologische Ausrichtung und Besetzung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt und keine Aufteilung des Ministeriums,
  • keine Aufweichung des grundgesetzlich geschützten Rechtes auf Eigentum,
  • keine landesrechtlichen Abweichungen von EU und Bundesrecht,
  • Kompensation von Mehrkosten und Schäden infolge naturschutzrechtlicher Eingriffe,
  • Direktzahlungen der 1. Säule ohne Kürzungen zu Gunsten der 2. Säule beibehalten,
  • keine quantitative und qualitative Ausweitung von Schutzgebieten,
  • Kostenfolgenabschätzung und Evaluation der Naturschutzziele,
  • Ablehnung eines Verbandsklagerechtes,
  • Weiterentwicklung der Nutztierhaltung auf Basis langfristig angelegter Forschung,
  • marktkonforme Förderinstrumente zu Aspekten des Tierwohles,
  • keine Änderung im Jagdrecht,
  • Revision geschützter Arten z.B. Biber, Wolf und Luchs,
  • Gewährleistung des erforderlichen Pflanzenschutzes in Land- und Forstwirtschaft,
  • Rückführung der Lebensmittelüberwachung in das Agrarressort,
  • keine zusätzliche Flächenstilllegung über den status quo hinaus,
  • keine Bewirtschaftungssonderwege für staatliches Eigentum,
  • keine Zertifizierung mit nicht nachhaltigen Siegeln wie z.B. FSC,
  • Stärkung der ländlichen Infrastruktur (Wegebau),
  • Kooperationsmodelle statt Ordnungsrecht im Naturschutz

Wir sind alles andere als ein einseitig aufgestellter Verbund. Wir repräsentieren Menschen mit verschiedensten Hintergründen, die sich verbunden fühlen in dem Kampf für ein selbstverantwortetes, nachhaltiges Leben im, mit und für den ländlichen Raum. Wir wollen keine "grünen" Bevormundungsideologien: Deshalb sagen wir Stopp der grün-ideologischen Bevormundung im Land!

Anbei finden Sie die Aufrufe zur Demo als PDF.

Aufruf zur Demo als PDF (Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt e.V.)
Aufruf zur Demo als PDF (Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V.)



05.04.2016

DJV-Pressemeldung

Urteil zu halbautomatischen Waffen sorgt für Unverständnis in der Jägerschaft

Mit zwei Urteilen vom 07.03.2016 (Az. 6 C 59.14 und 6 C 60.14) hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin bei der Jagdausübung generell nicht zulässig sind. Das Gericht hat dies aus der Verbotsnorm des § 19 Abs. 1 Nr. 2 c Bundesjagdgesetz abgeleitet. Danach sei es untersagt, auf Wild mit halbautomatischen Waffen zu schießen, die mehr als zwei Patronen in das Magazin aufnehmen können. Gerade aber diese Möglichkeit böten halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin. ln diesem Zusammenhang hielt es das Gericht für ausreichend, dass derartige Waffen abstrakt geeignet sind, mit mehr als zwei Patronen im Magazin aufmunitioniert werden zu können. Fehle es deshalb an der generellen jagdrechtlichen Zulässigkeit, halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin bei der Jagd auf Wild zu verwenden, dann bestünde für Jäger auch kein waffenrechtliches Bedürfnis, solche Waffen überhaupt zu erwerben und zu besitzen. Damit stellte das BVerwG den bisher legalen Erwerb und Besitz halbautomatischer Waffen mit Wechselmagazin durch Jäger grundsätzlich in Frage.

ln Übereinstimmung mit dem DJV stößt diese Rechtsprechung des BVerwG auch beim Landesjagdverband Sachsen-Anhalt auf völliges Unverständnis, zumal die Rechtsauffassung des Gerichtes bisher weder von den beteiligten Waffenbehörden, noch anderen Behörden, Gerichten oder in der Fachliteratur vertreten worden ist. Bisher war die Fachwelt einhellig der Ansicht, dass halbautomatische Waffen für Jäger erlaubt seien, wenn sie lediglich mit einem Zwei-Schuss­Magazin bestückt sind.

Welche Auswirkungen die Urteile des BVerwG für die jagd- und waffenrechtliche Praxis haben werden, muss noch einer eingehenderen juristischen Prüfung vorbehalten bleiben. Bis zu dieser Klärung ist allen Jägern nur anzuraten, halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin - auch mit Zwei-Schuss­-Magazin - im Schrank zu lassen und diese Waffen nicht bei der Jagd in Deutschland zu verwenden.

Es bleibt zu hoffen, dass die beteiligten Waffenbehörden jetzt von Schnellschüssen absehen und die von vielen Jägern legal erworbenen halbautomatischen Waffen nicht voreilig kriminalisieren, in dem sie die insoweit erteilten waffenrechtliehen Erlaubnisse widerrufen. Hier ist das für das Waffenrecht zuständige Bundesinnenministerium gefordert, durch entsprechende Verwaltungsanordnungen dafür zu sorgen, dass die örtlich zuständigen Waffenbehörden bis zu einer bundesrechtlichen Klärung des zulässigen Einsatzes von halbautomatischen Waffen bei der Jagd stillhalten.

Aus Sicht des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt bietet die anstehende Novellierung des Bundesjagdgesetzes die zeitnahe Gelegenheit, durch eine entsprechende Änderung des Wortlautes des § 19 Abs. 1 Nr. 2 c BJG klarzustellen, dass nach dem Willen des Gesetzgebers und entsprechend der bisherigen Rechts- und Verwaltungspraxis der Einsatz einer halbautomatischen Langwaffe bei der Schussabgabe auf Wild nur dann unzulässig ist, wenn dies unter Verwendung eines Magazins geschieht, das mehr als zwei Patronen aufnehmen kann.

Um die eingetretene Rechtsunsicherheit schnellstmöglich zu beseitigen, steht der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt in engem Kontakt mit dem DJV, der bereits zugesagt hat, sich unverzüglich bei den zuständigen Bundesministerien für eine entsprechende bundesgesetzliche Klarstellung im Sinne des Tierschutzes und der Jagdpraxis einsetzen zu wollen.

Anbei finden Sie die Pressemeldung des DJV als PDF.

Pressemeldung als PDF




Donnerstag 24.03.2016 Ansatz: 13:00 Uhr verfügbar: 17:00 Uhr

Trichinenuntersuchung Osterfeiertage 2016

Eine Abgabe der Proben ist bis donnerstags, 12:00 Uhr im Bürgerbüro der Nebenstelle Halle möglich.
Dienstag, 29.03.2016 Ansatz: 13:00 Uhr verfügbar: 17:00 Uhr

Eine Abgabe der Proben ist bis dienstags, 12:00 Uhr im Bürgerbüro der Nebenstelle Halle möglich.

Bei Rückfragen steht Ihnen das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungs-amt (VLÜA) Merseburg, Oberaltenburg 4b, Telefon: 03461 40-1794 oder das Bürgerbüro der Nebenstelle Halle, Hansering 19, Telefon: 0345 2043-201 zur Verfügung.




03.02.2016

AHO Redaktion Kleintiere & Pferde

Tödlich: "Aujeszkysche" Krankheit bei einem Jagdhund

[Hunde im Wald anleinen] Gießen (aho) - Das Hessische Landeslabor hat bei einem Jagdhund das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) nachgewiesen. Das Tier zeigte die typischen Krankheitserscheinungen, wie plötzlich auftretende Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber und Juckreiz und musste eingeschläfert werden. Bei der Obduktion konnten entsprechende Veränderungen im Nervengewebe nachgewiesen werden.

Das Tier kam in Bayern zum Einsatz und hatte nachweislichen Kontakt zu Schwarzwild. Wildschweine gelten als Krankheitsüberträger für die Aujeszkysche Krankheit. "Hundebesitzer sollten in Wald und Flur ihre Vierbeiner anleinen und Jäger sollten keinesfalls rohes Wildschweinfleisch verfüttern", rät der Direktor des Landeslabors Professor Hubertus Brunn. Denn: "In seltenen Fällen kann es durch den direkten Kontakt des Hundes mit dem Wildschwein oder indirekt über Ausscheidungen infizierter Wildschweine zu einer Virusübertragung mit anschließender Infektion des Hundes kommen, die in der Folge einen tödlichen Verlauf nimmt", so Brunn. "Der Mensch ist für das Virus nicht empfänglich, aber fast alle Säugetierarten können erkranken", erklärte der Direktor.

Schweinehalter, die auch Jäger sind, müssen in ihrem Betrieb besonders auf die Einhaltung tierseuchenrechtlicher Vorschriften achten. Diese sind in der Schweinehaltungshygieneverordnung beschrieben und dienen der Verhinderung der Verbreitung von ansteckenden Krankheiten.

Bei Wildschweinen der hessischen Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Hersfeld- Rotenburg, Main-Kinzig-Kreis, Odenwaldkreis, Wetteraukreis, Vogelsbergkreis und Fulda treten nach wie vor vereinzelt Fälle auf. In Deutschland wurde in den vergangenen zehn Jahren bei neun Hunden eine AK-Infektion nachgewiesen.





03.04.2016

(DJV) Berlin

Zahl der erlegten Wildschweine um 10 Prozent gestiegen

Wozu gibt es heute überhaupt noch Jäger? Und was machen diese eigentlich? Wie Jagd, Land- und Forstwirtschaft und Naturschutz in unserer Kulturlandschaft miteinander verknüpft sind, zeigt das neue DJV-Video. Zusätzlich gibt es Zahlen und Fakten aus der aktuellen Jagdstatistik.


Jagd erklärt in zwei einhalb Minuten (Quelle: DJV)
Die Jäger haben in Deutschland in der vergangenen Jagdsaison (2014/2015) über 520.000 Wildschweine erlegt. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr zuvor und 70 Prozentpunkte mehr als vor 25 Jahren. Von anderen heimischen Paarhufern haben die Jäger weniger Tiere erlegt als im vorangegangenen Jagdjahr. Im Vergleich zu 1990 stieg die Zahl jedoch ebenfalls: beim Rotwild um 17, beim Damwild um 79 und beim Rehwild um 23 Prozentpunkte. Die steigenden Abschusszahlen sind kein deutsches, sondern ein mitteleuropäisches Phänomen. Nach Angaben des Thünen-Instituts in Eberswalde hat sich in Zentraleuropa die Zahl der erlegten Hirsche, Wildschweine und Rehe in 40 Jahren sogar verdreifacht. Die Ursachen seien komplex, so die Forscher. Mehr Nahrung und Lebensraum seien aber die Hauptgründe.

Gerade anpassungsfähige Tiere wie Wildschweine kommen besser mit den sich ändernden Umweltbedingungen zurecht als spezialisierte Arten wie Fasane, Rebhühner oder Feldhasen. Von diesen Arten wurden bis in die 1970er Jahre noch deutlich mehr Tiere erlegt als heute. Mildere Winter, viele Jahre mit reichlichen Erträgen von Eichen- und Bucheckern, der Boom beim Maisanbau zur Energiegewinnung, das Wegzüchten von Bitterstoffen im Raps und gestiegene Hektarerträge auf den Feldern bescheren den heimischen Paarhufern von Jahr zu Jahr einen üppigeren Tisch. Wildschweine können auf die besseren Lebensbedingungen besonders erfolgreich reagieren: Sie haben zwischenzeitlich eine Vermehrungsrate von 260 Prozent jährlich.

Wildschweine breiteten sich zuletzt auch in höhere Regionen und nach Norden aus. So kommen sie beispielsweise in Österreich inzwischen regelmäßig über 1000 Höhenmetern vor, ebenso in Dänemark und in Schweden. Den positiven Einfluss des Klimawandels auf die Wildschweinpopulation haben Ende 2015 Wissenschaftler erstmals nachgewiesen. Sie werteten für ihre Studie Jagdstatistiken aus 150 Jahren für 69 Regionen aus 12 europäischen Ländern aus.

Zur ausführlichen Jagdstatistik geht es hier.







01.04.2016

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Saalkreis e.V.

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Saalkreis e.V.

am 01.04.2016 um 19.00 Uhr in Wettin,
Burghof Mitte
19.00 Uhr bis 21.30 Uhr Versammlung






15.09.2015

Hubertusmesse

Hubertusmesse 2015


Am 08. November 2015 ab 16 Uhr wird in der St. Nikolai-Kirche zu Wettin zum achten Mal die Hubertusmesse gefeiert. Gemeinsam mit der Jägerschaft Saalkreis e. V. und dem Jagdhornbläsercorps Kloschwitz, dem Kulturverein Wettin e. V., dem Förderverein Nikolaikirche e. V. sowie Pfarrer A. Schuster wird zu Ehren des Heiligen Hubertus eine feierliche Messe gelesen.

Anschließend findet ein Schüsseltreiben statt.






02.09.2015

Wildschaden im Energiemais
Wildschaden im Energiemais

Biogasbauer geht leer aus


Mitte Dezember 2014 machte ein Urteil Schlagzeilen, wonach ein Jagdpächter dem in seinem Jagdbezirk ansässigen Landwirt keinen Schaden für von Schwarzwild verursachten Schäden an den Biogasmeisflächen ersetzen musste. Da dieses Urteil richtungsweisend sein könnte soll hier konkret darauf eingegangen werden und die entsprechenden Sachverhalte dargestellt werden.

PDF Download




29.05.2015 Empfehlung zur Beantwortung des Fragebogen zum Fitness-Check

Liebe Weidgenossen,

Entwurfs Empfehlung DJV
wie Sie im Mitteilungsblatt Juni lesen konnten, führt die EU-Kommission derzeit eine Überprüfung der FFH-Richtlinie durch. Dazu werden Verbände und Bürger aufgerufen ihre Erfahrungen beispielhaft mitzuteilen und an einer Onlineumfrage teilzunehmen. Zur erleichterten Beantwortung / Orientierung erhalten Sie eine Empfehlung zur Beantwortung des Fragebogens (Frist 24.07.15). Die vorgeschlagenen Antworten sind geprägt von Taktik, Abwägung und Schlüssigkeit in sich. Der Fitness Check wird von einigen Umweltverbänden sehr kritisch gesehen und sie wollen daher um jeden Preis eine Änderung der Richtlinien verhindern.

Unser gemeinsames Ziel ist die Überarbeitung der Richtlinien, da sie erhebliche Mängel aufweisen. Der LJV Sachsen-Anhalt wird sich mit einem gesonderten Schreiben an die EU-Kommission wenden und nochmals die Kritik an den Richtlinien bekräftigen und belegen, dafür benötigen wir jedoch Beispiele, welche positiven/ negativen Auswirkungen die FFH-Richtlinie (u.a. nachteilige Auswirkungen für die Landnutzer, fehlende bzw. mangelnde Beteiligung der Betroffenen, Intransparenz und Rechtsunsicherheiten, überbordender Bürokratismus, Kosten etc.) in Sachsen-Anhalt hat. Hinweise richten Sie bitte direkt an florstedt@ljv-sachsen-anhalt.de.




13.05.2015

9. Jägerfest in das Landwirtschafts- und Heimatmuseum Müllerdorf

Vom Wildbret zum Jägerlatein

Die Jägerschaft Saalkreis lädt am 21. Juni ab 11 Uhr zu ihrem 9. Jägerfest in das Landwirtschafts- und Heimatmuseum Müllerdorf (Salzatal) ein.

Mit buntem Programm für Jäger, Nichtjäger, Groß und Klein.

Unser buntes Programm in einer kurzen Übersicht:

Schießkino, Jagdhornbläser-Korps Kloschwitz, Kettensägekunst von den "Hexenmachern" mit anschließender Versteigerung, Kinderschminken, Spezialitäten aus Wald, See und vom Backblech, eine Tanzgruppe, eine große Tombola und weitere Überraschungen




02.04.2015

Petition

Petition

Betreff: Die Einstufungen von geprüften oder in Ausbildung befindlichen Jagdhunden im Einsatz als gefährlicher Hund nach dem Gesetz zur Vorsorge gegen von Hunden ausgehenden Gefahren Sachsen-Anhalts im Weiteren als Gefahrenhundegesetz bezeichnet (GefHuG).

Mit meiner Unterschrift setze ich mich für die Aufnahme einer Ausnahmeregelung für Jagdhunde im Gefahrenhundegesetz ein.

Begründung: Eine weidgerechte und gemäß § 44a BJagdG auch tierschutzgerechte Jagdausübung, wie sie in § 2 Abs. 3 LJagdG geregelt ist, kann nur durch den Einsatz brauchbarer Jagdhunde gewährleistet werden. "Die Jagd ist [...] nur mit für den jeweiligen Einsatz erfolgreich geprüften brauchbaren Jagdhund auszuüben.". Dazu zählt u.a. das Auffinden, Stellen bzw. Fangen von unfallkrankem oder krankem Wild. Eine körperliche Überlegenheit bestimmter Rassegruppen stellt dabei, ähnlich wie bei Diensthunden der Polizei, eine Voraussetzung für Einsätze im Rahmen des Tierschutzes dar. Jagdhunde dürfen nur mit bestandener Brauchbarkeitsprüfung eingesetzt werden. Voraussetzung für den gesetzeskonformen Einsatz stellt die Brauchbarkeitsprüfungsordnung für Jagdhunde vom 01. April 2011 dar. Eine Anerkennung der Fachprüfung (Fachgruppen B-F) erfolgt nur in Verbindung mit der Gehorsamsprüfung (Fachgruppe A). Ein aggressives Verhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden führt somit unausweichlich zum Prüfungsausschluss. Ein Verzicht auf Jagdhunde hätte nicht nur erhebliche Auswirkungen auf Tierschutz und Jagdausübung, sondern ist schlichtweg ungesetzlich. Ein Verstoß, gegen das Gebot nach § 2 Abs. 3 LJagdG stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 44 Abs. 1, Nr. 5 des LJagdG dar, die mit einer Geldbuße bis 2500 Euro geahndet werden kann. Weiterhin regelt § 22a des BJagdG die Vermeidung von vermeidbaren Schmerzen oder Leiden des Wildes. Das pflichtwidrige Unterlassen einer Nachsuche, die nur mit einem brauchbaren Hund durchgeführt werden kann, kann deshalb die Versagung oder Entziehung des Jagdscheines rechtfertigen. Ferner kommt eine Straftat nach §17 Nr.2 Bucht. b TSchG nach Unterlassen nach vorangegangenem Tun in Betracht. Jäger und Jagdhunde erfüllen gesetzliche Anforderungen, die weit über das Maß der privaten Hundehaltung hinausgehen. Jäger sind im besonderen Maß zuverlässige Personen. Vor Erteilung eines Jagdscheines werden Sie einer Zuverlässigkeits- und Eignungsprüfung unterzogen. Ein nicht bestehen dieser Prüfung verbietet den Einsatz von Jagdhunden.




18.03.2015

Afrikanische Schweinepest

Anzeigen von Fallwild (Schwarzwild)

Sehr geehrte Damen und Herren,
die sich seit 2007 von Russland über die angrenzenden Staaten ausbreitende, Haus- und Wildschweine befallende, anzeigepflichtige Tierseuche Afrikanische Schweinepest (ASP) hat seit 2014 Estland, Lettland, Litauen und Polen erreicht. Obwohl in den betroffenen Ländern Restriktionsmaßnahmen ergriffen werden, ist eine Einschleppung von ASP in andere Länder nicht ausgeschlossen.

Angesichts des anhaltenden Seuchenverlaufs an den EU-Grenzen kommt es vor allem darauf an, dass in Deutschland weiterhin alle, zur ASP-Früherkennung geeigneten Maßnahmen durchgeführt und fortgesetzt werden. Hierzu zählt, dass ein vermehrtes Auftreten von Fallwild (Schwarzwild) gemeldet und amtlich abgeklärt wird.

Neben der Jägerschaft, die in das ASP-Früherkennungsverfahren eingebunden ist, sind vor allem Waldbesitzer, forstliche Unternehmer und Dienstleister ein wichtiger Personenkreis wenn es darum geht, verendet aufgefundenes Schwarzwild den Behörden zu melden. Ich möchte Sie daher bitten, über Ihre Mitglieder im Wald tätige Personen auf das ASP Seuchenrisiko aufmerksam zu machen und um Unterstützung bei der Meldung von verendetem Schwarzwild an die örtlich zuständigen Behörden zu bitten. Die jeweils aktuellen Informationen über ASP sowie einen ausdruckbaren Handzettel finden Sie unter folgenden LINK

Zusatz Informationen:



03.03.2015 Demo gegen Ideologie im Jagdgesetz

Auf nach Düsseldorf!

Großdemonstration am 18. März 2015 in Düsseldorf
Für Land und Leute!
Schluss mit den Verboten!


Machen Sie mit und protestieren Sie gegen Ideologie im Jagdrecht!

Großdemonstration am 18. März 2015 in Düsseldorf


Wann: Treffpunkt 10:00 Uhr, Oberkasseler Rheinwiese,(Anfahrt über Kaiser-Wilhelm-Ring, 40545 Düsseldorf)

Was: Protestmarsch von der Oberkasseler Rheinwiese zum Landtag NRW

Wer: Jäger, Jagdgenossen, Land- und Forstwirte, Fischer, Fischereigenossenschaften, Grundeigentümer, Imker und alle anderen Naturfreunde

Womit: Jagdhörnern, orange-farbiger Warnkleidung, Protestplakaten

Bitte polizeiliche Anordnung beachten:
Während der gesamten Veranstaltung keine Tiere, keine Fahrzeuge, keine gefährdenden Gegenstände (Waffen, Angelruten, Werkzeuge, Messer, Munition etc.) mitführen! Bannmeile am Landtag beachten!






23.02.2015

Großdemonstration in Düsseldorf

Vorabinformation zur Demonstration in Düsseldorf (18. März 2015). Der Aufruf zur Demonstration erfolgt über das Mitteilungsblatt März, über alle Internetkanäle sowie über eine Videobotschaft für Mobilfunktelefone.

Der LJV Sachsen-Anhalt organisiert einen Reisebus mit 55 Plätzen. Die verbindliche Reservierung der Busplätze erfolgt per Mail an: info@ljv-sachsen-anhalt.de. Die Reservierung wird mit Informationen zur Abfahrtzeit und zum Ablauf beantwortet.
Utensilien: Jagdhörner, orangene Warnkleidung und selbstgemachte Plakate sind gern gesehen!
Es ist an der Zeit gemeinsam Flagge zu zeigen und einer Politik auf dem Rücken von Wild, Jagd und Natur eine klare Absage zu erteilen. Was in NRW passiert, kann auch auf uns in Sachsen-Anhalt zukommen!




27.03.2015 Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Saalkreis e.V.

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Saalkreis e.V.
am 27.03.2015 um 19.00 Uhr in Wettin,
Burghof Mitte
19.00 Uhr bis 21.30 Uhr Versammlung





19.12.2014

Wir wünschen unseren Lesern, aber vor allem unserer Jägerschaft einen guten Start in das Jahr 2015 und viel Weidmannsheil von dem Vorstand der Jägerschaft Saalkreis

Weihnacht
Wenn sich das Jahr zum Ende neigt der Schnee sich auf dem Tann verzweigt sich Waidleut auf der Jagd nach Tieren auf kalter Pirsch den Arsch abfrieren.
Der Lauf zum Wärmen heiß geschossen wenn durch vereiste Hochsitzsprossen manch Hüftgelenk glatt durchgebrochen wird von der Weihnachtszeit gesprochen.
Der Jäger kann es nun beweisen dass er, der sonst in Tierschutzkreisen als skrupelloser Mörder gilt die Zeit genießt mit seinem Wild.

Man rückt zusammen und umgibt sich mit den Tieren, die man liebt mit Hase, Hirsch und jungem Reh mit Frischling noch vom ersten Schnee.
Mit Ente, Wildgans und Fasan erwartet man den Weihnachtsmann gespickt mit Mandeln, wohl gefüllt in knusprig Brotteig eingehüllt.
Als Gulasch, Keule und als Rücken als Leber mit Olivenstücken an solchen weihnachtlichen Tagen geht Jägerliebe durch den Magen.

Friedemann Hubertus Maria Graf von Ansitz






Trichinenuntersuchung zum Jahreswechsel 2014/2015


Montag 22.12.2014 Ansatz: 14:00 Uhr verfügbar 17:00 Uhr
Dienstag 23.12.2014 Ansatz: 14:00 Uhr verfügbar 17:00 Uhr

Eine Abgabe der Proben ist bis 12:00 Uhr im Bürgerbüro der Nebenstelle halle möglich.
Montag 29.12.2014 Ansatz: 14:00 Uhr verfügbar 17:00 Uhr
Dienstag 30.12.2014 Ansatz: 14:00 Uhr verfügbar 17:00 Uhr

Eine Abgabe der Proben ist bis 12:00 Uhr im Bürgerbüro der Nebenstelle halle möglich.
Freitag 02.01.2015 keine Trichinenprüfung
Monatg 05.01.2015 Ansatz: 14:00 Uhr verfügbar 16:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass am 5.1.2015 eine Abgabe der Schwarzwildproben von 12:00 - 14:00 Uhr nur im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (VLÜA) in Merseburg, Oberaltenburg 4b. Raum 3.06 möglich ist! Eine Abgabe der Proben in der nebestelle Halle ist nicht möglich!

Bei Rückfragen steht Ihnen das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (VLÜA) in Merseburg, Oberaltenburg 4b. , Telefon: 03461/40-1794 oder das Bürgerbüro der Nebenstelle Halle, Hansering 19, Telefon: 0345/2043-201 zur Verfügung.

>> Info-Flyer



Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts:
Stand: 22.10.2014 14:03 Uhr

Null-Promille-Grenze für Jäger

Bei der Jagd setzen die Bundesverwaltungsrichter auf eine Null-Promille-Vorgabe. Bei der Jagd setzen die Bundesverwaltungsrichter auf eine Null-Promille-Vorgabe.

Ein Jäger aus Köln hat seinen Waffenschein endgültig verloren, weil er alkoholisiert geschossen hat. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies die Revision des Mannes gegen die vorinstanzlichen Urteile ab und bestätigte damit die Entscheidung der Polizei, die ihm die Waffenbesitzkarte entzogen hatte.

Der Jäger hatte zwei Gläser Rotwein und ein Glas Wodka getrunken, als er sich auf seinen Hochsitz begab und von dort aus einen Rehbock erlegte. Auf der Heimfahrt stoppte ihn die Polizei und stellte bei einem Alkoholtest einen Wert von 0,47 Promille fest - bei einer weiteren Kontrolle auf der Wache waren es schließlich 0,39 Promille. Mit diesem Verhalten habe sich der Kläger als unzuverlässig im Sinne des Waffenrechts erwiesen, befand die Polizei daraufhin und nahm ihm den Waffenschein ab. Dagegen hatte der Jäger bereits in den Vorinstanzen vergeblich geklagt.

Das Bundesverwaltungsgericht machte in seiner Begründung deutlich, dass nur solche Personen Schusswaffen gebrauchen dürfen, die damit vorsichtig und sachgemäß umgehen. Dazu gehöre es, Waffen nur in die Hand zu nehmen, wenn der Betreffende nüchtern sei und sicher sein könne, niemanden durch alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zu gefährden.

Ob der Jäger im konkreten Fall tatsächlich Ausfallerscheinungen gezeigt habe, sei unerheblich. Entscheidend sei vielmehr, dass er die schlechtere Reaktionsgeschwindigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit riskiert habe. Die waffenrechtliche Zuverlässigkeit setze aber voraus, Risiken mit einer potenziellen Gefährdung anderer Menschen strikt zu vermeiden. Wer solche Risiken durch Alkoholkonsum vor dem Einsatz einer Schusswaffe eingehe, verdiene das Vertrauen nicht mehr, dass er mit Waffen und Munition ordnungsgemäß umgehe.

Aktenzeichen: BVerwG 6 C 30.13






Das Landesverwaltungsamt
Referat Jagd- und Forsthoheit informiert:

Niederwildhege

- Ausnahmen vom Fütterungsverbot

Nach § 34 Abs. 1 des Landesjagdgesetzes für Sachsen-Anhalt (LJagdG) darf Wild nur in Notzeiten und zur Eingewöhnung ausgesetzen Wildes gefüttert werden.

Die Notzeitregelung unterscheidet grundsätzlich nicht zwischen Schalenwild und Anderen Wildarten. Die lediglich anzeigepflichtige Fütterung zur Eingewöhnung ausgesetzten Wildes trifft auf Grund des Verbots des Aussetzens von Schalenwild (AB-LJagdG, Nr. 2.1) nur auf Niederwild zu.

Notzeiten sind von der Jagdbehörde im Einzelfall und bezogen auf die örtlichen Verhältnisse und die jeweilige Wildart festzustellen.
Dabei bitte ich zu beachten, dass für das Niederwild bereits nach der Ernte in der ackerbaulich genutzten Feldflur auf großen, zusammenhängenden, abgeernteten und gepflügten Flächen eine Notzeit entstehen kann, die je nach Witterung mehrere WOchen bis zu Aufgang der Wintersaat andauern kann.

Weiterhin bitte ich zu beachten, dass insbesondere für Fasanen- und Rebhuhnküken die ersten ca. 21 Aufzuchttage wegen des Mangels an lebensnotwendigen Insekten in der intensiv genutzten Feldflur i.d.R. eine Notzeit darstellen.
Dieser Umstand soll vor allem in den Niederwildrevieren berücksichtigt werden, in denen sich ein stark rückläufoger Trend der der vorhandenen Besätze abzeichnet.

Die Fütterung mit Zusatz von entsprechenden proteinhaltigen Erzeugnissen für Fasanen- und Rebhuhnküken in dieser begrenzten Zeit wiederspricht auch nicht dem Sinn der auf Grund der BSE-Problematik getroffenen Regelung des § 34 Abs. 4 LJagdG.






02.11.2014

Hubertusmesse 2014

Hubertusmesse 2014

Am 02.November 2014 ab 16 Uhr
wird in der St. Nikolai-Kirche zu Wettin zum siebten Mal die Hubertusmesse gefeiert. Gemeinsam mit der Jägerschaft Saalkreis e. V. und dem Jagdhornbläser Heiligenthal e.V. , dem Kulturverein Wettin e. V., dem Förderverein Nikolaikirche e. V. sowie Pfarrer A. Schuster wird zu Ehren des Heiligen Hubertus eine feierliche Messe gelesen.
Mit anschließendem Schüsseltreiben





15.10.2014

© WM Thomas Berner (LJV NRW) © WM Thomas Berner (LJV NRW)

Hunde von Kadavern fernhalten: Hasenpest im Landkreis Leipzig nachgewiesen

Leipzig/Zwenkau (aho)
In der Region Zwenkau wurde bei einem tot aufgefundenen Hasen der Erreger der Hasenpest (Tularämie), Francisella tularensis, nachgewiesen. Hierzu informiert jetzt das Landratsamt Leipzig.
Die Hasenpest ist eine bakterielle Infektionskrankheit und kommt vor allem bei wild lebenden Nagetieren und Hasenartigen vor, jedoch ist auch eine Übertragung auf den Menschen und Haustiere möglich. Der Mensch kann sich vor allem direkt, z. B. beim Abhäuten von Niederwild oder beim Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Fleisch, aber auch indirekt, z. B. bei staubigen Feld- und Waldarbeiten anstecken. Eine Infektion von Mensch zu Mensch ist nicht beschrieben.

Der Verlauf der Erkrankung beim Menschen ist schwer und häufig lebensbedrohlich. Die Letalität wird ohne Behandlung mit etwa 33 % angegeben, weshalb eine rechtzeitige Diagnosestellung von größter Bedeutung ist. In Mitteleuropa ist die Erkrankung sehr selten.

Die Erkrankung lässt sich mit Antibiotika behandeln. Unter wildlebenden Nagern und Hasenartigen kann es, sofern weitere ungünstige Umstände vorliegen, zu Massensterben kommen.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) rät daher zu erhöhter Vorsicht beim Umgang mit tot aufgefundenen Hasen/Kaninchen und Wildnagetieren:
Tot aufgefundene Tiere sollten nicht berührt werden, Hunde sind ebenfalls fernzuhalten.
Nach dem Zerlegen von Niederwild sind Arme und Hände sofort gründlich zu reinigen und zu desinfizieren, da der Erreger die intakte Haut durchdringen kann.
Schweinehalter sollten verstärkt darauf achten, dass Wildnagetiere nicht in die Stallungen gelangen oder anderweitig gefressen werden können.
Wenn tote Hasen oder Kaninchen gefunden werden, ist das LÜVA oder der zuständige Jagdausübungsberechtigte zu informieren.




Magdeburg, 26. August 2014

Landesregierung beschließt Kormoranverordnung

Die Landesregierung hat am Dienstag auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes eine so genannte Kormoranverordnung beschlossen. Die Verordnung dient dem Schutz von Fischarten und Fischbeständen und soll fischereiwirtschaftliche Schäden durch Kormorane verhindern. Sie ersetzt die seit dem Jahr 2006 in Sachsen-Anhalt praktizierte Gestattung von Ausnahmen zum Abschuss von Kormoranen im Einzelfall.

Diese hat sich nach einem Evaluierungsbericht des Landesverwaltungsamtes als zuständige Behörde nicht bewährt. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.

Die Staatssekretärin im Umweltministerium, Anne-Marie Keding, sagte:

"Der Kormoran hat sich nach seiner Unterschutzstellung durch die EUVogelschutzrichtlinie in den vergangenen 30 Jahren stark ausgebreitet. Die Fischbestände der durch ihn beflogenen Gewässer sind teilweise stark zurückgegangen mit entsprechenden Auswirkungen auf die heimische Fischfauna und die Berufsfischerei. Deshalb ist die Kormoranverordnung ein notwendiger Schritt."

Nach der neuen Verordnung dürfen Jäger Kormorane in der Zeit vom 16.August bis 15. März eines jeden Jahres auf, über oder an Gewässern sowie bewirtschafteten Anlagen der Teichwirtschaft, Fischhaltung und Fischzucht und in einem Abstand von bis zu 300 Metern bejagen (so genannte Vergrämung). Außerdem dürfen sie die Entstehung neuer Brutkolonien verhindern. Bestimmte Bereiche, wie etwa Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete und jagdlich befriedete Bezirke, sind von dieser Befugnis ausgenommen.

Die Verordnung sieht neben der Melde- und Nachweispflicht der durchgeführten Vergrämungsmaßnahmen auch ein Monitoring der weiteren Entwicklung vor. Dazu werden das Landesamt für Umweltschutz und die obere Fischereibehörde die Bestandsentwicklung des Kormorans und bedrohter Fischarten in einem jährlichen Bericht dokumentieren.

"Mit der neuen Verordnung und der Bestandsüberwachung wird sichergestellt, dass es für Kormorane auch in Zukunft ausreichende Lebens- und Rückzugsräume im Land gibt. Gleichzeitig hat die Verordnung aber auch zum Ziel, das bestehende Ungleichgewicht zwischen Fischartenschutz und Kormoranschutz zu reduzieren, ohne einen dieser Bereiche übermäßig zu beeinträchtigen. Keineswegs wird mit der Verordnung eine systematische Verfolgung von Kormoranen verbunden sein", so Keding.

Im Ergebnis einer öffentlichen Anhörung von Sachverständigen im Umweltausschuss des Landtages im Februar 2012 konnte festgehalten werden, dass der Rückgang der Fischbestände an einigen Gewässern hauptsächlich auf die Zunahme der Kormorane zurückzuführen ist. Besonders gefährdete Fischarten wie Äsche und Barbe sind teilweise derart dezimiert, dass ein Verschwinden dieser Arten droht. Die Gefährdung tritt hauptsächlich im Winter ein, wenn große Standgewässer zufrieren und viele Kormorane aus der Ostseeregion ins Binnenland ziehen und häufig kleinere, noch offene Flüsse und Bäche aufsuchen.

Ein einzelner Kormoran verzehrt täglich 300 bis 500 Gramm Fisch. In kleineren und nicht sehr tiefen Gewässern kann der Fischbestand nach einem Kormoraneinflug in kurzer Zeit um bis zu 90 Prozent dezimiert werden. "Das kann zum Problem für den Naturschutz werden, aber auch für die Fischerei", so Keding. Der Vogel unterscheide nicht zwischen den unterschiedlichen Fischarten. Auf seiner Speisekarte stünden auch seltene und im Bestand gefährdete Arten. Vielmehr hänge die Beuteaufnahme der Kormorane hauptsächlich von der Zusammensetzung der Fischartengemeinschaften und Greifbarkeit der Fische in den Gewässern ab. Bevorzugt würden kleinere Fische gefressen. Es seien aber auch Beutefische von deutlich mehr als 800 Gramm Stückmasse in Mägen von Kormoranen festgestellt worden.

Den zunehmenden Einfluss des Kormorans auf die Fischbestände in Sachsen-Anhalt belegen folgende Zahlen: So sanken im Land die Fänge der Angelfischerei von ca. 240 bis 250 Tonnen in den Jahren vor 2002 auf ca. 130 bis 150 Tonnen in den Jahren 2010/2011. Die Berufsfischereierträge der Fluss- und Seenfischerei in Sachsen-Anhalt sanken von 156 Tonnen im Jahr 2003 auf 72 Tonnen im Jahr 2009. Von Land, Bund und Fischerei- und Naturschutzverbänden werden bereits Schutzprogramme und Besatzmaßnahmen zur Wiederansiedlung stark gefährdeter Wanderfischarten durchgeführt. Daneben ist die Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustandes der Fließgewässer eine wesentliche Voraussetzung zum Schutz und Erhalt der Fischarten. "Vor diesem Hintergrund muss die Landesregierung dafür Sorge tragen, dass der Erfolg all dieser Maßnahmen nicht von vornherein durch einen ungehinderten Einfluss des Kormorans wieder zunichte gemacht wird. Artenschutz darf nicht an der Wasseroberfläche aufhören", sagte die Staatssekretärin.

Zahlen zum Kormoranbestand Die gesamte europäische Population des Kormorans wird derzeit auf etwa 600.000 Brutvögel und somit auf eine Anzahl von fast zwei Millionen Vögeln geschätzt. Die Anzahl der Brutvögel lag in Deutschland im Jahr 2011 bei etwa 39.000 Brutvögeln.

Die Gesamtpopulation des Kormorans in Sachsen-Anhalt beläuft sich auf mehrere tausend Vögel. Im Winter steigt sie durch die Zuwanderung aus dem Ostseeraum und Nordeuropa stark an.






An die Jägerschaften zur Weiterleitung an die Hegeringe
09.07.2014

Rabattaktion Gehörschutz Peltor  - Berichtigung, der Druckteufel hat sich eingeschlichen

Ermäßigte Produkte: Peltor Gehörschutz "Sport Tac" Art.-Nr. 94-461 (UVP 149,00 €, für LJV-Mitglieder 119,00 € incl. MwSt)

Rabattaktion Gehörschutz Peltor - Berichtigung, der Druckteufel hat sich eingeschlichen

Mitglieder des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt erhalten gegen Nachweis ihrer Mitgliedschaft (Fotokopie Mitgliedskarte) den Peltor Gehörschutz "Sport Tac" Art.-Nr. 94-461 bei der Firma GRUBE KG, Hützeler Damm 38, 269646 Hützel, Tel. 0180/ 290 290, Fax 05194/ 900 270 statt zum Katalogpreis von 149,- Euro zum Preis von 119,- Euro inkl. Mehrwertsteuer.

Mit Weidmannsheil
Wilko Florstedt




12.06.2014

Amtliche Tierseuchenüberwachung

Untersuchung von Fallwild beim Schwarzwild auf Afrikanische Schweinepest

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Grund der näher rückenden Gefahr der Afrikanischen Schweinepest in der Schwarzwildpopulation ist es erforderlich durch Jäger aufgefundenes Fallwild zu untersuchen:
  1. Fallwild bis 30 kg: Dies ist nach Verpackung im Veterinäramt in Merseburg oder im Bürgerbüro Querfurt abzugeben und wird mit dem Kurier an das LAV Stendal geschickt.

  2. Fallwild über 30 kg: Hier ist die Entnahme eines Bluttupfers oder alternativ eines Rachentupfers gefordert. Vorteilhaft ist, wenn es gelingt blutiges oder blutigschleimiges Sekret aufzunehmen, eventuell auch von anderen Stellen des Kadavers. Ein Öffnen aufgefundener Kadaver vor Ort ist aus seuchenhygienischen Gründen nicht geeignet!
    Die Tupfer sind im Veterinäramt in Merseburg, im Bürgerbüro Querfurt oder im Bürgerbüro Halle erhältlich.

    Das Auffinden von Fallwild mit unklarer Todesursache ist unverzüglich dem Veterinäramt unter genauer Angabe des Fundortes zu melden (Tel. 03461/40-1771).

  3. Von erlegtem Schwarzwild verdächtig erscheinende Organe (vor allem Lymphknoten, Milz, Lunge, Niere) sind auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest untersuchen zu lassen.
Die Tupfer sowie die Organe können an den üblichen Probeannahmestellen (Merseburg, Querfurt, Halle) mit einem Probenbegleitschein abgegeben werden. Auf diesem muss eine genaue Standortbeschreibung des Fundortes/ Erlegeortes vermerkt sein.



Probenannahmestellen

Landkreis Saalekreis
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
3. Etage Zi 3.03 oder 3.02
Oberaltenburg 4b
Tel.: 03461/401771
Mo, Mi, Do 7.00 - 15.30
Di 7.00 - 17.30
Fr 7.00 - 12.00
Bürgerbüro Querfurt
Kirchplan 1
06268 Querfurt
Tel. 035771/737710
Mo 7.15 - 12.00 und 13.00 - 15.00
Di 7.15 - 12.00 und 13.00 - 18.00
Mi 7.15 - 12.00 und 13.00 - 15.00
Do 7.15 - 12.00 und 13.00 - 16.00
Fr 7.15 - 12.00
Bürgerbüro Halle
Hansering 19
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/2043201

Keine Tiere
Mo 8.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00
Di 8.00 - 12.00 und 13.00 - 18.00
Mi 8.00 - 12.00 und 13.00 - 15.00
Do 8.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00
Fr 8.00 - 12.00
Landesamt für Verbraucherschutz
Sachsen-Anhalt
Freiimfelder Str. 68
06112 Halle

Keine Trichinenproben
Mo - Fr 6.00 - 18.00

Dokumente zum Download

Probenbegleitschein
Hinweise zur Probenahme bei Schwarzwild


8. Jägerfest
10.06.2013

8. Jägerfest

"Vom Wildbret zum Jägerlatein"

Die Jägerschaft Saalkreis lädt am 22. Juni ab 11 Uhr zu ihrem 8. Jägerfest in das Landwirtschafts- und Heimatmuseum Zappendorf (Müllersdorf) ein.

Mit buntem Programm für Jäger, Nichtjäger, Groß und Klein.

Unser buntes Programm in einer Kurzenübersicht:
Schießkino, Jagdhornbläser Korps Kloschwitz, Gravuren Stefanie Ottilie, Versteigerung Kettensägenkunst, Kinderschminken, Spezialitäten aus Wald, See und vom Backblech, Jagdmalerei Haselof, Tanzgruppe " Magic-Style" weitere Aussteller und noch viel mehr



23.05.2014

Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

In den östlichen Regionen Polens ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen ausgebrochen. Es besteht die Gefahr der Einschleppung nach Deutschland.

Die ASP ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine betrifft. In ihrem Hauptverbreitungsgebiet, den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, kann die Erkrankung über Lederzecken übertragen werden, die in unseren Breiten jedoch keine Rolle spielen.

Mehr informationen unter: www.saalekreis.de/index.php/de/afrikanische-schweinepest.html



01.04.2014

Wildschwein soll bleifrei werden

Wildschwein soll bleifrei werden Noch bevorzugen viele Jäger traditionelle, bleihaltige Geschosse. Die Patronen unterscheiden sich äußerlich kaum von der bleifreien Munition mit rötlichen Kupferspitzen.
Viele Jäger in Sachsen-Anhalt schwören auf ihre traditionellen Bleigeschosse. Dennoch will der Umweltminister von Sachsen-Anhalt diese jetzt wegen gesundheitlicher Risiken rasch verbieten.

Sau tot! Halali! So weit, so gut - aber eine Frage bleibt noch: Ist das Wildschwein verbleit oder bleifrei? Das beschäftigt aktuell Jäger und Politiker in Sachsen-Anhalt. Es tobt ein heftiger Streit, manches gerät fast zur Glaubensfrage. Um besser Bescheid zu wissen, testet Andreas Best seit gut zwei Jahren neue, bleifreie Jagdmunition. Seit zwei Jahren notiert der Jäger aus Landsberg (Saalekreis) jeden Schuss und dessen Folgen. Die Präzision der neuen Munition stellt ihn bis heute nicht zufrieden.

Und jetzt das: Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens (CDU) geht plötzlich in die Offensive, macht sich kurz vor der Sitzung der Agrarminister, die morgen in Cottbus (Brandenburg) beginnt, für ein generelles Verbot von Bleimunition stark. Sie sei für ihn ein „Auslaufmodell“. Gesundheitliche Risiken für die Verbraucher von Wildfleisch müssten durch eine bundesweit einheitliche Regelung minimiert werden, so der Appell von Aeikens. Allerdings sieht der Minister erst seit kurzem Grund zur Eile - anders als etwa seine Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern oder Nordrhein-Westfalen, die schon lange ein Verbot von Bleimunition anstreben.

Aeikens beruft sich jetzt auf eine neue, von Sachsen-Anhalt unterstützte Untersuchung des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Das Ergebnis: Wild, das mit Bleimunition erlegt worden ist, weist einen deutlich erhöhten Bleigehalt auf. Das kann, so die Wissenschaftler, vor allem Schwangeren und Kindern gefährlich werden. Den Erkenntnissen liegt die Bewertung von weit mehr als 2 000 erlegten Tieren zugrunde.

Fluchtstrecken und Tiergewichte

Weidmann Best ist dennoch empört über Sachsen-Anhalts Jagdminister: "Nein, das ist alles kein Meisterschuss, ich fühle mich von seiner Verbotsforderung überfahren." Aeikens rede so, als gäbe es die bundesweiten Munitionstests gar nicht, zu denen Best und auch andere Jäger aus der Region beigetragen haben. Nicht zum Spaß habe man beispielsweise die jeweilige Lage der Treffer, die Schusswinkel und auch die Fluchtstrecken und die Tiergewichte vermessen. Nach den Erfahrungen der Teilnehmer sollen die seit 100 Jahren bewährten Bleipatronen den bleifreien Neuentwicklungen trotz mancherlei Veränderungen im Detail immer noch deutlich überlegen sein. Insofern sei das Loblied auf bleifreie Munition, das Aeikens auf einmal anstimme, Zukunftsmusik.

Dabei hätte sich Best, der seit fast 30 Jahren mit Jagdwaffen und Munition handelt, aus geschäftlichem Interesse sogar gerne ein anderes Ergebnis der Testreihe gewünscht. Die Umstellung auf bleifreie Munition, glaubt der Jagdausrüster, würde seine Kasse nämlich richtig klingeln lassen. So müssten sich viele Jäger laut Best wahrscheinlich neue, dafür besonders geeignete Büchsen zulegen. Aus seiner Sicht ist der Gasdruck, den bleifreie Munition bislang entwickelt, zu stark für herkömmliche Läufe. Viele Flinten, teils wahre Kunstwerke, würden über Nacht zu reinen Museumsstücken.

Wildschwein soll bleifrei werden Wildschwein
Best mahnt: "Bevor ein Blei-Verbot kommt, muss vieles reiflich überlegt werden." Vor allem um die Präzision sei es nicht besonders gut bestellt. Den Geschossen auf Zinn- oder Kupfer-Basis fehle das Gewicht, um optimale Kraft zu entfalten. Abweichungen von ein bis zwei Zentimeter auf 100 Meter Flugbahn sind für Best "einfach zu viel". Ein sauberer Schuss falle schwerer. Deshalb rate er der in Cottbus tagenden Ministerrunde: "Lasst den Entwicklern die erforderliche Zeit, auch für konstruktive Verbesserungen."

Klare Vorgaben für Hersteller

Wilko Florstedt, Geschäftsführer des rund 8 600 Mitglieder zählenden Landesjagdverbandes in Sachsen-Anhalt, kritisiert: "Ja, es gibt Munition auf dem Markt, die nicht den Ansprüchen der Jäger genügt." Deshalb werbe man für klare gesetzliche Vorgaben an die Hersteller, um das Wild auch künftig sicher erlegen zu können. Es gehe nicht an, dass der Schütze zwar trifft, das Tier aber noch fliehen kann und dann irgendwo verendet. Mit dieser vielfach gemachten Erfahrung erklären beispielsweise auch die deutschen Berufsjäger ihre ablehnende Haltung zu bleifreier Munition.

Doch Umweltschützern geht es nicht nur um die hohe Bleibelastung im Wildfleisch, sondern auch bei gefährdeten Vögeln wie beispielsweise dem Seeadler. Jeder Vierte stirbt vermutlich an einer Bleivergiftung, unter anderm weil er bleibelastetes Aas gefressen hat. Annette Leipelt von Naturschutzbund Sachsen-Anhalt will Jägern die "Ignoranz" nicht durchgehen lassen. Für die Umweltschützerin steht schon länger fest, dass Bleimunition eine Belastung für Mensch und Natur darstellt und verboten gehört.

Joachim Schröder aus Teutschenthal, der der Jägerschaft vorsteht, hält die Warnungen hingegen für übertrieben. "Wenn überhaupt, sind nur Leute gefährdet, die beinahe täglich und dann viel verbleites Wildfleisch essen." Seine Zweifel bezieht der Jäger auch auf die Wirksamkeit des von Aeikens ins Spiel gebrachten Blei-Verbotes. Schließlich kommen 80 Prozent des Wildbrets ihm zufolge aus Osteuropa, wo es noch nicht einmal eine Diskussion über bleifreie Patronen gebe. "Wir Jäger hängen nicht am Blei und wollen nur, dass Munition funktioniert."



26.03.2014

Agrarminister Aeikens für Verbot von Bleimunition

Hermann Onko Aeikens (CDU). Nach neuesten Untersuchungen ist mit Bleimunition erlegtes Wildbret gefährlich für Kleinkinder und Schwangere. Die Diskussion um Bleimunition erhält dadurch neuen Wind. Auch Agraminister Hermann Onko Aeikens äußerte sich. Er sei für ein Verbot.
Sachsen-Anhalts Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU) hat sich für ein Verbot von Bleimunition ausgesprochen. Er sagte dem Radiosender MDR Info am Mittwoch, gesundheitliche Risiken für die Konsumenten von Wildbret sollten durch eine bundesweit einheitliche Regelung minimiert werden. Eine neue Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung habe ergeben, dass Wildbret, das mit Bleimunition erlegt wurde, einen deutlich höheren Bleigehalt aufweise. Das gefährde vor allem Menschen, die viel Wild essen, aber auch Kleinkinder und Schwangere. Das Thema Bleimunition beschäftige die Agrarministerkonferenz in der kommenden Woche.




Anmedlungen zum 25. Lehrgang der Jägerprüfung


25. Lehrgang zur Jägerprüfung

Am 09.01.2015 startet unser 25. Lehrgang zur Jagdprüfung.
Nutzen Sie Ihre Chance und sichern Sie sich jetzt schon einen Platz

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28.03.2014 Jahreshauptversammlung


Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Saalkreis e.V.

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Saalkreis e.V.
am 28.03.2014 um 19.00 Uhr in Wettin, Burghof Mitte
19.00 Uhr bis 21.30 Uhr Versammlung




20.01.2014
Waschbär-Plage in Sachsen-Anhalt

Pelzige Allesfresser breiten sich rasant aus

Waschbären haben sich in weiten Teilen Sachsen-Anhalts zur Plage entwickelt. Waschbären haben sich in weiten Teilen Sachsen-Anhalts zur Plage entwickelt.
In Sachsen-Anhalt gibt es immer mehr Waschbären. Besonders in Stendal, Salzwedel und im Burgenlandkreis werden die Raubtiere zur echten Plage - obwohl die Jäger so viele Tiere wie nie zuvor abschießen.

HALLE (SAALE)/MZ.
Der Waschbär entdeckt in Sachsen-Anhalt immer neue Regionen. Nach Angaben des Magdeburger Landwirtschaftsministeriums ist bei diesem Raubtier ein "rasanter Anstieg" zu verzeichnen. Hochburgen sind die beiden Altmarkkreise Stendal und Salzwedel (43 Prozent Zuwachs) sowie der Burgenlandkreis (elf Prozent). Beachtlich legt der Waschbär auch im Harz zu. Dieser Trend hat einer Ministeriumssprecherin zufolge vor etwa zwei Jahrzehnten eingesetzt und nimmt seitdem nahezu ungebremst an Tempo zu. Wahrscheinlich ist die Zahl der Bären längst auf das mehr als hundertfache gestiegen.

Jäger mit Abschuss-Rekorden
An deren Ausbreitung kann die Jagd auf Waschbären, die in Sachsen-Anhalt ganzjährig erlaubt ist, offenbar kaum etwas ändern. Dabei meldet der Landesjagdverband jetzt einen neuen Rekord: 16.300 erlegte Waschbären weist die jüngste Bilanz für 2012/2013 aus, sagte Geschäftsführer Wilko Florstedt der MZ. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von ungefähr 25 Prozent - nach den Worten von Florstedt "eine zuvor nicht für möglich gehaltene Leistung". Auf dem ersten Platz rangieren die Jäger aus dem Landkreis Stendal mit 4.533 getöteten Waschbären. Allein dort beträgt das Plus im Vergleich zu Vergleichszeitraum 2011/2012 mehr als 1.000 Tiere.





17.01.2014
Ausnahmeregelung in Bitterfeld-Wolfen

Jäger dürfen Wildschweine in der Stadt erschießen

Jäger dürfen Wildschweine in der Stadt erschießen Jäger dürfen schon bald in Bitterfeld-Wolfen auf Wildschweine schießen.
Die Behörden haben auf die hohe Präsenz der Tiere reagiert und Weidmännern die Erlaubnis zum Abschuss erteilt und zwar auch im bewohnten Gebiet. In den nächsten Tagen sollen die Jäger grünes Licht für den Waffeneinsatz erhalten.

BITTERFELD/MZ.
Schwarzkittel-Alarm - und zwar mitten in Bitterfeld. Zeitungszusteller erleben unfreiwillige Treffs mit den Wildschweinen und auch Leute, die sehr früh zur Arbeit gehen, kennen diese Schrecksekunden. Das soll sich jetzt radikal ändern, Jäger werden es mit dem Gewehr richten. Das bestätigen der Stadtsprecher Michael Mohr und der Bitterfelder Revierjäger Harald Eisenmann. Eine Ausnahmegenehmigung dazu hat der Landkreis Anhalt-Bitterfeld erteilt, denn normalerweise ist die Jagd in der Stadt strikt verboten. Doch ein anderes Mittel sieht die Stadt gegen die Plage wohl nicht mehr.

Bürger sollen Gebiet meiden
"Kommende Woche treffen sich Stadt und Jägerschaft noch einmal für die letzten Abstimmungen, dann werden wir schnell handeln und die massive Wildschweinpopulation in die Grenzen weisen", sagt der Jäger Eisenmann. In den kommenden Tagen werden zunächst in Bitterfeld-Süd Hochsitze für die Jäger errichtet. Genaue Informationen an die Bürger, ab wann die Weidmänner aktiv sind, würden rechtzeitig gegeben, so Eisenmann. Zudem werden Schilder aufgestellt, die die Jagdgebiete ausweisen. Doch schon jetzt macht er darauf aufmerksam, dass die Leute in Bitterfeld dann zwischen 20 und 7 Uhr das Gebiet südlich des Anna- und Bergmannshofs, den Bereich Leopold-, Wiesen-, Parkstraße, Schleswiger und Niemegker Straße bis zum Camp meiden sollten.

Jäger dürfen Wildschweine in der Stadt erschießen
Bestand soll minimiert werden
Nicht umsonst ist unter normalen Umständen das Jagen in bewohnten Gebieten verboten. "Die Kugel bleibt nicht im Tier stecken, sie tritt aus. Unter Umständen kann sie noch drei bis fünf Kilometer weiter treffen", erklärt Stefan Krause, Sprecher der Jägerschaft. Doch es müsse etwas getan werden, wenn die Tiere in Rotten durch die Stadt spazieren und nicht mal um den Marler Platz einen Bogen machen. Deshalb sei es angebracht, den Bestand durch gezielte Abschüsse zu minimieren, die Tiere zu erschrecken und zu vergrämen, so Krause. "Wir sind nicht dazu da, sie auszurotten", stellt er klar.

Aber: Wildschweine merkten sich so sehr wohl, dass für sie plötzlich Gefahr droht und suchten sich dann ein anderes Rückzugsgebiet. "Sie sind die intelligentesten Wildtiere", sagt Krause, "wer die Jägerprüfung gemacht hat, weiß, dass es das dumme Schwein nicht gibt." Und immerhin gehörte Bitterfeld-Süd einst zu ihrem Lebensraum, bis der Mensch kam und es massiv veränderte.


Ungewöhnlich starke Population
Seit 15 Jahren ist Harald Eisenmann Jäger in Bitterfeld. Eine so starke Schwarzkittel-Population, wie in den vergangenen ein bis zwei Jahren in der Goitzsche herangewachsen ist, habe es bislang hier noch nicht gegeben, sagt er. Und der milde Winter werde das Anwachsen der Population weiter erheblich fördern. 300 bis 400 Wildschweine leben im Goitzschewald, ein Gebiet, das schon mit 100 Exemplaren gut gefüllt wäre.

Die Bedingungen für das Gedeihen der Tiere seien so gut wie nie, das Futterangebot für sie wie in einem Luxusrestaurant, sagt Eisenmann: In ganz Deutschland hat sich der Anbau von Mais in den zurückliegenden Jahren verzwanzigfacht. Bis zur Ernte im September mästen sie sich dort wie Büblein klein an der Mutterbrust. Dann suchen sie Futter. Das finden sie bequem an Mülltonnen oder im Kompost. Entsprechend haben die Wildschweine, die vielfach ihre Suhle aus dem Wald kurzerhand gleich in die Felder verlegt haben, zugelegt. Nicht nur in der Vermehrung, auch im Gewicht.

80 bis 100 Kilo bringt ein ausgewachsenes Tier auf die Waage. Dabei hat es, wenn es mal auf Geschwindigkeit ankommt, kaum eingebüßt. Locker kann es ein Schwarzkittel mit Sprintrekordler Usain Bolt aufnehmen. Wegrennen also hat keinen Sinn, steht man unvermittelt vor einem Wildschwein.

"Ruhe bewahren", rät der Jäger. Die Tiere seien in der Regel menschenscheu, nur mit den führenden Muttertieren sei nicht zu spaßen. Deshalb: Hunde an die Leine, denn freilaufende Vierbeiner erhöhten die Aggressivität der Bachen. "Ansonsten: vorsichtig zurückgehen - nicht rennen und auf keinen Fall auf die Tiere zulaufen und versuchen, sie zu verscheuchen", sagt er und gibt den Tipp: Da Wildschweine schlecht sehen, könne es sein, dass sie die Flucht Richtung Mensch antreten. "Da hilft lautes Händeklatschen. Die Tiere wissen dann, wo die Gefahr ist. Sie werden einen Haken schlagen und sich von der Person wegbewegen."

An die Hausbesitzer wendet sich Stadtsprecher Mohr. Sie sollten ihre Grundstücke einzäunen, die Kompostanlagen verschließen und Haustiere im Haus füttern. Wildtiere sollten sie nicht mit Futter auf ihre Grundstücke locken. "Wir nehmen die Sorgen der Bürger bezüglich der eigenen Sicherheit sehr ernst", sagt Mohr.




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